Unter Führung des Lead-Investors Maxfield Capital investiert ein Konsortium gemeinsam mit dem bestehenden Investor Speedinvest insgesamt eine Million Euro in Finnest. Die Crowdinvesting-Plattform aus Wien hat sich 2016 dem deutschen Markt geöffnet. Nach eigenen Angaben steht der Eintritt in den ersten nicht-deutschsprachigen Markt kurz bevor.

Alexander Turkot – General Partner bei Maxfield Capital – erklärt: „Finnest.com spricht ein Segment an, das wir bislang für unterversorgt halten: Etablierte Mittelständler, die jährlich mehr als 10 Millionen Euro an Umsatz erwirtschaften, können damit zusätzliche Investments generieren, um ihre langfristige Entwicklung zu stärken“.

Der Investitionsprozess bei Finnest folgt nach dem Bookbuilding-Prinzip. Im Rahmen einer umgekehrten Blind Auction bieten Investoren dem Unternehmen eine Investition an und bestimmen selbst den jährlichen Zins. Am Ende der Phase wählen die Unternehmen die attraktivsten Angebote mit einem Klick aus.

Die durchschnittlichen Transaktionssummen fallen nach Angaben von Finnest vergleichsweise hoch aus. So erklärt Finnest-Co-Gründer Jörg Bartussek: „Die Durchschnittsgröße eines Einzelinvestments beträgt circa 7.000 Euro. Und das durchschnittliche Gesamtvolumen eines Projekts wird im laufenden Jahr eine Million Euro überschreiten“.