Das Institut für Demoskopie Allensbach hat im Auftrag von iFunded eine neue Umfrage zur Bekanntheit und Akzeptanz von Crowdfunding in Deutschland durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage:

  • 45% haben schon einmal von Crowdfunding gehört
  • 17% wissen, dass Crowdfunding auch zur Immobilienfinanzierung genutzt wird
  • 13% könnten sich vorstellen via Crowdfunding in ein Immobilienprojekt zu investieren

Weiterhin zeigt sich eine Korrelation zwischen der Bereitschaft, in ein Immobilien-Crowdfunding zu investieren, und dem Besitz von Aktien, Anleihen oder Gold.

Abgleich zum Crowdfunding Barometer

crowdfunding.de erfasst mit dem jährlich erscheinenden „Crowdfunding Barometer“ seit 2015 die Bekanntheit und Akzeptanz von Crowdfunding. Die Werte der neuen Allensbach-Studie weichen von den in den letzten Jahren erhobenen Zahlen ab. So haben laut Crowdfunding Barometer 2016 rund 65% der Befragten von Crowdfunding gehört, der Wert in der neuen Studie ist rund 20 Prozentpunkte niedriger.

Ein Grund für die Abweichung wird in den unterschiedlichen Panels liegen. Die Allensbachs-Umfrage basiert auf 1.441 Befragten, repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren. Das Crowdfunding Barometer basiert auf einem Panel von Omniquest mit 1.000 Personen, Deutschland online-repräsentativ ab 18 Jahren. Das Crowdfunding Barometer bildet also die Online-Bevölkerung ab.

Kostenloser Download „Crowdfunding Barometer 2016“

Steigerung der Akzeptanz von Crowdfunding

Im Hinblick auf die Möglichkeiten von Crowdfunding in Deutschland meint Dr. Thomas Petersen vom Institut für Demoskopie Allensbach: „Das Potenzial für Crowdfunding in Deutschland ist vorhanden. Als erster Schritt muss das Misstrauen beseitigt werden“.

Konkrete Ansätze, wie die Potentiale von Crowdfunding in Deutschland realisiert werden können, liefert eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte Fintech-Studie vom November 2016.

zum Artikel: Crowdfunding-Potentiale in Deutschland