Der größte Vorteil im Gegensatz zu einem Nachrangdarlehen ist, dass eine Anleihe mit Sicherheiten ausgestattet werden kann. In Frage kommen hier zum Beispiel eine grundbuchliche Besicherung, eine persönliche Bürgschaft oder die Abtretung von Mieteinnahmen.

Bei einer Anleihe gibt eine Prospektpflicht. Die BaFin prüft, ob der Prospekt alle gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und verständlich abgefasst worden ist. Zudem wird sichergestellt, dass der Prospekt keine widersprüchlichen Aussagen aufweist. Die BaFin überwacht jedoch weder die Seriosität des Emittenten noch kontrolliert sie das Anlageprodukt.

Die Anleihe ist darüber hinaus depotfähig, sie kann also in ein Wertpapierdepot eingebucht werden. Liegt zudem eine Börsenzulassung vor, kann die Anleihe darüber hinaus nach Vollplatzierung über die Börse ge- und verkauft werden.