Die Anleger können einerseits an den laufenden Gewinnen des Startups beteiligt werden. Diese werden meist einmal jährlich ausgeschüttet. Da Startups jedoch in den ersten Jahren häufig keine Gewinne erzielen oder diese Gewinne zugunsten eines schnellen Unternehmenswachstums reinvestieren, werden Anleger auch an Exit-Erlösen beteiligt. Diese fallen an, wenn das Startup an einen Großinvestor verkauft oder an die Börse gebracht wird. Wird ein Startup während der Beteiligungsdauer nicht verkauft, so erfolgt bei Beendigung der Beteiligung eine Unternehmensbewertung und die Anleger werden gemäß ihrem Anteil am Unternehmen ausgezahlt. Die konkrete Ausgestaltung der Gewinnbeteiligung kann je nach Startup sehr unterschiedlich sein.