Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird 100 Millionen Euro über die Kreditplattform Funding Circle bereit stellen. Die Mittel sollen schätzungsweise in den nächsten zwei Jahren an mehr als 2.000 kleine deutsche und niederländische Unternehmen fließen.

Das Darlehen der EU-Bank wird durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) abgesichert. Der EFSI ist das Kernstück der Investitionsoffensive für Europa. Bei dieser auch als „Juncker-Plan“ bekannten Initiative arbeiten die EIB und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammen. Mit ihren Finanzierungen trägt die EIB dazu bei, die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen.

Ambroise Fayolle (EIB-Vizepräsident) kommentiert: „Mehr als 90 Prozent aller europäischen Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen. Sie beschäftigen zwei Drittel der Erwerbstätigen und sind ein wichtiger Motor für Wachstum, Beschäftigung und Innovation. Die Bank der EU will diese Unternehmen in allen Entwicklungsphasen durch maßgeschneiderte Instrumente besser mit Kapital versorgen. Sie geht auch gezielt Partnerschaften ein, um in diesem Sektor Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu fördern. Daher begrüße ich unsere enge und konstruktive Zusammenarbeit mit Funding Circle.“

Jyrki Katainen (Vize-Kommissionspräsident) kommentiert: „Kleine Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle in der europäischen Wirtschaft. Ihnen den Zugang zu Finanzmitteln zu erleichtern, die sie zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Investitionsförderung und zum Wachstum benötigen, ist eine der wichtigsten Prioritäten der Investitionsoffensive für Europa.“

Sachin Patel (Chief Capital Officer bei Funding Circle) kommentiert: „Die direkte Finanzierung über die Funding Circle-Plattform bietet supranationalen Banken eine hocheffiziente Möglichkeit, um kleinen Unternehmen dringend benötigtes Kapital bereitzustellen.“

Panni Morshedi (Managing Director Continental Europe bei Funding Circle) kommentiert: „ Wir erwarten, dass mit den Geldern der EIB insgesamt rund 3.000 Jobs in Deutschland und den Niederlanden geschaffen und erhalten werden können.“