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Über das Crowdfunding

Tinkerbots ist ein Roboterbausatz für Kinder. Junge Menschen sollen so mit Spass die Zusammenhänge zwischen Energie, Mechanik und Sensorik erforschen. Der Baukasten besteht aus unterschiedlichen Bewegungsmodulen und Bausteinen. Zudem ist Tinkerbots lernfähig, per App steuerbar und mit LEGO kompatibel.

2014 hat das Tinkerbots-Team eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Indiegogo gestartet. Die internationale Kampagne war sehr erfolgreich, insgesamt sind knapp 300.000 USD zusammengekommen. Die Produkte wurden in der Zwischenzeit an die Crowd ausgeliefert. Über die sogenannte „InDemand“-Funktion können die Produkte mittlerweile auch direkt über die Indiegogo-Seite bestellt werden.

Fragen an das Tinkerbots-Team

Warum habt Ihr Euch für ein Crowdfunding entschieden und weshalb habt Ihr Indiegogo als Plattform gewählt?

Wir haben die Crowdfunding-Kampagne als Proof-of-Concept verstanden, weniger als Finanzierungsmaßnahme. Wir wollten sehen (und unseren Investoren, die wir damals schon hatten, beweisen), ob und wieviel die Leute bereit sind für unseren Baukasten auszugeben. Für Indiegogo haben wir uns entschieden, weil man damals über Kickstarter keine Kampagnen von Deutschland aus launchen konnte und wir definitiv eine internationale Kampagne wollten. Von daher sind kleinere deutsche Plattformen nicht in Frage gekommen.

Wie habt Ihr Eure Unterstützer erreicht und aktivieren können?

Leonard Oschütz (CCO & Co-Founder), Adrienne Fischer (CEO), Christian Guder (CTO & Co-Founder)
Leonard Oschütz (CCO & Co-Founder), Adrienne Fischer (CEO), Christian Guder (CTO & Co-Founder)

Wir haben mit PR Freelancern in Amerika und einer Agentur in Deutschland gearbeitet, um in die relevanten Blogs und Magazine zu gelangen. Eine Woche vor Kampagnenstart sind wir dann zu Interviews nach San Francisco und New York geflogen und haben uns dabei auch noch mit den Indiegogo-Leuten im NYC-Office getroffen. So hatten die auch ein Gesicht zur Kampagne und haben uns gut unterstützt.

Hat die Crowd, die Euch früh bei dem Crowdfunding unterstützt hat, Vorteile gegenüber denjenigen die das Produkt jetzt regulär kaufen?

Wir sind den Unterstützern der ersten Stunde weiterhin sehr dankbar und informieren sie regelmäßig über Neuigkeiten zu unserem Unternehmen. Gelegentlich bieten wir ihnen auch exklusiv spezielle Rabatte auf den Kauf neuer Tinkerbots-Produkte.

Gab es weitere Vorteile die sich – neben dem Aspekt der Vorfinanzierung – durch das Crowdfunding für Euch ergeben haben?

Wir haben sechs verschiedene Baukästen von ganz klein bis ganz groß angeboten. Die drei, die am besten gekauft wurden, haben wir dann ins reguläre Programm übernommen. Wir haben die Kampagne also quasi auch als Marktforschungs-Tool genutzt

Eure Tinkerbot-Produkte kann man auch jetzt noch, nach Abschluss der Kampagne, über die „InDemand“-Funktion bei Indiegogo bestellen. Werden über diesen Weg noch Sales generiert?

Wir haben die „InDemand“-Kampagne erst kürzlich gestartet, doch es gab bisher schon einige Bestellungen. Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit haben, über Indiegogo noch eine ganz andere Zielgruppe zu erreichen. Zudem konnten wir durch den Start der neuen Kampagne ein sehr gutes Verhältnis zu den Verantwortlichen der Crowdfunding-Plattform aufbauen und werden beispielsweise mit unserem Produkt bei der Unterhaltungselektronikmesse CES 2017 in Las Vegas am Stand von Indiegogo vertreten sein.

Welche Tipps für eine internationale Indiegogo-Kampagne könnt Ihr weitergeben? Was sollten Projektstarter unbedingt beachten?

Bei Indiegogo sind jederzeit ca. 10.000 Kampagnen online. Da findet dich keiner einfach so. Man muss also schon etwas Presse-Arbeit leisten. Das ist das A und O.

Vielen Dank für Einblicke!

Das Crowdfunding-Video

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Datum
23. November 2016
Themen
Innovation

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